SCHWÜRBITZ. Vor kurzem führte der CSU-Ortsverband eine, vom Ortsvorsitzenden Hans Fischer organisierte, Werksbesichtigung bei der Firma Goebel, die Hummelfiguren in Rödental herstellt, durch.
Erfreut zeigte sich der Organisator, dass über 20 Personen aus Schwürbitz, Marktzeuln und Neuensee, darunter auch viele CSU-Mitglieder an der Führung teilnahmen.
Frau Feiler und Herr Schramm begannen daraufhin eindrucksvoll das Geheimnis der Hummelfiguren zu lüften. An erster Stelle stand ein Bild der Entwerferin der Hummelfiguren, Berta Hummel, der späteren Ordensfrau Maria Innocentia. Anhand dieses Bildes wir vom Modellbauer eine „Urfigur“ hergestellt. Dieses Modell muss zuerst genehmigt werden und wird darauf fachkundig in Einzelteile, die fertigungstechnisch herstellbar sind, zerlegt. Für die Herstellung einer Hummelfigur können bis zu zwölf Einzelteile notwendig sein. Im Anschluss werden sie Einzelteile zur fertigen Figur zusammengebaut, was „Garnieren“ genannt wird. Dazu kommen weitere, zeitaufwendige Schritte, wie das Brennen, Glasieren und Bemalen bis hin zur verkaufsfertigen Figur, die außerdem noch viel künstlerisches Geschick erfordern. Hinzu kommt noch, dass die Arbeiten überwiegend von handwerklich äußerst talentierten Frauen ausgeführt werden. Während der gesamten Besichtigung konnten sich die Teilnehmer im Gespräch mit den Arbeitern direkt am Arbeitsplatz informieren. Um eine Hummelfigur herzustellen, vergehen mehrere Wochen, teilweise sogar Monate. Zum Abschluss der Führung bedankten sich die Teilnehmer bei Hans Fischer für die Organisation und ganz besonders bei Frau Feiler und Herrn Schramm für die fachkundige Führung. Anschließend wurde jedem Teilnehmer auch der Verkaufspreis für die Figuren verständlich, wenn man betrachtet, mit wie viel Liebe zum Detail und mit welchem Aufwand eine Hummelfigur hergestellt wird.

Fotos und Text: Thomas Höppel

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