Generalversammlung und Neuwahlen abgehalten

Foto (hh): Unser Bild zeigt die neue Vorstandschaft der CSU-Schwürbitz. Jochen Höppel, Kassier Carlo Scheidt, Rolf Haaßenstrauch, Reinhard Höppel, Schriftführer Stefan Motschenbacher, Werner Räbiger, Hubert Motschenbacher, 1. Vorsitzender Hans Fischer, Ludwig Höppel, Uwe Ehrsam, Jürgen Widenka, 2. Vorsitzender Georg Vogel jr., Martin Flieger, Matthias Motschenbacher.

Der CSU-Ortsverband Schwürbitz führte am 31. April seine turnusgemäße Generalversammlung durch. Erster Vorsitzender und Gemeinderat Hans Fischer verwieß in seiner Begrüßung auf die termingerechte Einladung und freute sich über den sehr guten Besuch der Versammlung.

Er begrüßte hocherfreut auch die drei Neuanmeldungen aus der Familie Höppel. Dem Ortsverband Schwürbitz traten im vergangenen Jahr Ludwig, Jochen und Melitta Höppel bei.

Ein Ehrengedenken an die verstorbenen Mitglieder Lothar Scheler und Waldemar Strenglein schloss sich an. Dem Bericht des Vorsitzenden konnte man entnehmen, dass zahlreiche Anstrengungen unternommen wurden, das Vereinsleben zu stärken. Auch wurden Veranstaltungen der Landes-CSU besucht und einige Kontakte geknüpft beziehungsweise aufrechterhalten. Der Dämmerschoppen für alle Freunde und Mitglieder des Vereins sollte unbedingt wieder aktiviert werden. Fischer gab auch einen kurzen Ausblick auf die Landratswahl in Herbst diesen Jahres und der Bundestagswahl im nächsten Jahr.

Schriftführer Martin Flieger blickte auf die Veranstaltungen zurück und berichtete ausführlich von den Aktivitäten. Man wolle auf jeden Fall an einer Intensivierung arbeiten, wozu auch Bereitschaft seitens der Mitglieder bekundet wurde. Kassier Carlo Scheidt brachte explizit den Kassenbericht dar. Danach bleibt die finanzielle Situation des Vereins nach wie vor angespannt, allerdings habe man sich nach zwei teuren Wahlkämpfen auch wieder erholen können. Da von den Mitgliedsbeiträgen kaum etwas in der Vereinskasse verbleibt und abgeführt werden muss, konnten erfreulicherweise anlässlich Gratulationen und Ehrungen einige Euro eingenommen werden. Natürlich ist auch in Zukunft eine sparsame Haushaltsführung von Nöten. Kassier und Vorstandschaft wurden danach auf Antrag von Kassenprüfer Hubert Motschenbacher entlastet und man konnte zur Neuwahl übergehen.

Alle Wahlergebnisse waren nahezu einmütig. Zum 1. Vorsitzenden wurde wieder Hans Fischer gewählt. 2. Vorsitzender bleibt Georg Vogel jr., bewährt hat sich als Kassier Carlo Scheidt, welcher auch wieder gewählt wurde. Als Schriftführer fungiert in Zukunft Stefan Motschenbacher. Dem Vereinsausschuss gehören Matthias Motschenbacher, Siegried Schmidt, Reinhard Höppel, Jürgen Widenka und Wolfgang Finsel an. Kassenprüfer sind wieder Hubert Motschenbacher und Wolfgang Finsel. Als Kreisdelegierte fungieren Hans Fischer, Georg Vogel, Matthias Motschenbacher, Carlo Scheidt, Martin Flieger. Ersatzdelegierte werden Jochen Höppel, Rolf Haaßenstrauch, Ludwig Höppel, Siegfried Schmidt und Wolfgang Finzel.

Anschließend standen aktuelle politische Themen auf dem Programm. Doch zunächst ergingen beste Genesungswünsche an den 1. Bürgermeister Fred Köhlerschmidt, der demnächst die Amtsgeschäfte wieder aufnimmt. Die aktuelle Sparpolitik innerhalb der Gemeinde aber vor allem die Wasserversorgung der Gesamtgemeinde nahmen einen breiten Rahmen ein. Die Baugebiete Räslein und Kreuzhof/Neuensee wurden angesprochen. Ebenso der alte Hochbehälter auf dem Krappenberg und die Möglichkeiten des neuen Behälters auf der Göritze. Ausgiebig diskutiert wurde die zukünftige Versorgung von Schwürbitz mit Trinkwasser.

Dank galt seitens des Ortsverbandes der Freiwilligen Feuerwehr Schwürbitz für den vorbildlichen Hochwasserschutz während der vergangenen kritischen Tage. Ferner wurde dem Winterdienst, der in der abgelaufenen Saison hervorragend gearbeitet habe, ein großes Kompliment ausgesprochen.

Natürlich wurden auch die aktuellen Themen der „großen Politik“ angesprochen. Die Aufweichung der Kriterien des Stabilitätspaktes zur Einhaltung des wirtschaftlichen Defizits von Deutschland wurden als großes Problem betitelt. Die Arbeitslosigkeit, speziell auch in Oberfranken, wurde durch keine politische Entscheidung und Aktivität der Regierung angegangen. Der große Versuch eines „Jobgipfels“ zerredet. Es entwickelte sich eine engagierte Diskussion über diese und andere aktuelle Themen wie z.B. die Senkung der Lohnnebenkosten und die Stärkung des Mittelstandes. Abschließend dankte der Vorsitzende den vielen Besuchern für die aktive Mitwirkung an der Versammlung und lud zu den nächsten Veranstaltungen des rührigen Ortsvereins CSU ein.

-sm- (Stefan Motschenbacher)

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