OT vom Samstag, 09. April 1977

„Nicht auf den Lorbeeren ausruhen“

CSU-Kreisvorsitzender Schaller zum Thema Kommunalwahlen – Neuwahlen

Schwürbitz. Am 4. April eröffnete CSU-Vorsitzender Matthias Motschenbacher  nach beendeter Vorstandschaftsitzung um 20.15 Uhr die Ortsversammlung der CSU. Besonders freute er sich, hierzu Kreisvorsitzenden Schaller und Geschäftsführer Walter Großmann  begrüßen zu können.

Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis: Erster Vorsitzender Matthias Motschenbacher, Stellvertreter: Michael Beck und A. Trinkwald,  Schriftführer Gerd Hüttner und Kassier Andreas Feil.

Weitere Vorstandsmitglieder sind: Werner Räbiger, Heribert Schnapp, Albin Hofmann, Michael Seubold, Heinrich Weber; Kassenprüfer: Elmar Dümlein und Peter Hofmann; Vertreter in die Kreisversammlung: Michael Beck, Heribert Schnapp, Adolf Trinkwald, Albin Hofmann, Matthias Motschenbacher, Werner Räbiger.

Anschließend beleuchtete  Kreisvorsitzender Schaller das Wahlergebnis in Hessen. In diesem „roten“ Land gebe es seit der letzen Kommunalwahl nur noch ein Rathaus, dem ein SPD-Bürgermeister vorstehe. Schaller glaubt auch die Gründe hierfür zu kennen. Einmal sei es die Schulpolitik dieses Landes, und zum anderen die Bundespolitik der Regierung (Rentenfrage) gewesen.

Diese erfreuliche Tatsache sollte jedoch die CSU nicht zu Hochmut verleiten, meinte Ludwig Schaller. Auch das gute Ergebnis der CSU in Schwürbitz bei der Bundestagswahl 1976 (62 Prozent) müsse weiterhin verteidigt werden, denn man dürfe nicht verkenne, welche Leute in den Reihen der SPD nachwachsen. Die Jusos, die zwar einmal Herrn Bahr nachgaben, hätten jedoch schon oft bewiesen, dass dies nur vorübergehend sei und sie ihre Ideologien  immer vorbringen.

Für die Zukunft gelte es also, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern auf der Hut zu sein und in den Anstrengungen nicht nachzulassen.

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